Karlchen immer noch tieftraurig über den Verlust seines allerbesten Kumpels.
Karlchen immer noch tieftraurig über den Verlust seines allerbesten Kumpels.
Von diesen Tieren haben wir augenblicklich eine größere Anzahl. Wenn sie auch nicht jeder mag, interessant sind sie auf jeden Fall.
Vor ein Paar Tagen hat Thomas unsere Klausi doch tatsächlich schon wieder versehentlich auf dem Balkon ausgesperrt. Wieder über Nacht! Morgens saß das Tier maunzent am Fenster.
Aber das soll nie wieder passieren. Klausi hat sich da etwas schlaues ausgedacht. Seht selbst:

Klausi blockiert einfach die Tür!
Unser Willi ist leider auch nach zehn Tagen nicht wieder aufgetaucht. Wäre er verletzt worden und hätte hier irgendwo gelegen, hätte ihn Karlchen längst ausfindig gemacht. Karlchen hat alle Plätze abgesucht, wo sie sich gemeinsam aufgehalten haben. Er kam auch ins Haus und hat sich davon überzeugt, dass sein bester Kumpel keine Gelegenheit hatte, sich zu verstecken. Es soll niemand sagen, dass Tiere nicht weinen können. Karlchen trauert sehr. Er wollte nicht mehr fressen. So habe ich ihm erst mal ein paar kleine Schälchen Futter gekauft, von denen die 100-Gramm-Dose teurer ist als eine normale mit der vierfachen Menge. Davon hat er sich nun tatsächlich wenigstens erst mal wieder zum Fressen überreden lassen. Ausgerechnet gestern stand hier bei uns in der Zeitung, dass im Kreis Oder-Spree eine Katze von der Polizei von einem etwa drei Meter hohen Pfahl befreit werden musste, wo sie mit einem Strick um den Hals saß. Wie krank müssem Menschen sein, die sowas tun? Kein Tier würde einem anderen das antun. Da können wir nur hoffen, dass unser Willi kein “Ferienspaß” geworden ist. Wer Tiere quält, sollte ein Vielfaches der Qualen einmal selber leiden müssen.
Willi, Du warst einer unserer Besten. Vor fast genau fünf Jahren hast Du Dich entschlossen, bei uns zu wohnen. Du kamst als junger Kater zu uns, abgemagert bis auf die Knochen, das Fell voller Ungeziefer.Mit großen Augen und hungrig hast Du zugesehen, wie unsere anderen drei Katzen ihr Futter bekommen haben und warst dankbar, als für Dich auch eine Portion aufgefüllt wurde. So hast Du Deine Angst überwunden und wurdest im Laufe der Zeit sehr zutraulich, warst lieb und manchmal auch ein bisschen frech. Wir vermissen Dich sehr.
Am 8. August war Willi noch putzmunter und hungrig um 6.40 beim Frühstück. Als ich gegen 16 Uhr nach Hause kam, wunderte ich mich zwar, dass er nicht wie üblich auf mich wartete, ahnte aber noch nicht, dass er nicht wiederkommen würde. Er ist Freigänger und kennt sich in der Umgebung bestens aus.
Sein bester Kumpel Karlchen trauert auch um ihn und ist inzwischen ganz heiser vom Rufen.
… umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass Klaus sich reinquetscht. Das sieht nicht gemütlich aus, muss es aber wohl sein.
Diese dreifarbige Glückskatze saß heute in Potsdam vor einem der schmucken Holzhäuser in der Kolonie Alexandrowka und beobachtete aufmerksam die Passanten. Sie erhielt von mir den Namen Alexandra.