Gerda, Moritz und Mulli lassen es sich schmecken.

Das war am Samstagabend. Danach haben wir Moritz leider nicht mehr gesehen. Zuerst dachten wir, dass er wieder “sauer” ist, weil seine Leute ein paar Tage verreist waren. Da hat er sich auch früher manchmal zurückgezogen, aber spätestens nach zwei Tagen ist er immer wieder aufgetaucht. Hoffentlich kommt er bald wieder.
Solch ein Schlauchboot ist eine tolle Erfindung, solange es auf dem Rasen steht. Davon ist Gerda fest überzeugt.

Sehr misstrauisch beäugt Gerda das komische Gefährt auf der Straße.

Auch wenn viele Leute bereits in Panik verfallen, wenn sie bloß eine Wespe sehen, finde ich die Tiere sehr interessant. Sie scheinen zu wissen, dass sie bei uns ungestört bauen dürfen. Wir hatten schon an den unterschiedlichsten Sellen Wespennester: Mal unter dem Dachüberstand des Hauses, mal in der Garage, dieses Mal im Gewächshaus in Kopfhöhe. Bis jetzt ist alles gut gegangen.


Das Nest besteht aus mehreren Schichten Zellulose und sieht aus wie ein großer Kohlkopf. Die Zellulose gewinnen die Tiere aus dem Holz von Bäumen. Sie fühlt sich an wie ganz dünnes Toilettenpapier. Im Inneren befinden sich Waben, in denen die Königin die Eier ablegt. Sie werden genau wie bei den Bienen dann von Arbeiterinnen versorgt.